Leck: Filme, Videospiele, Musik und Bilder ab RapidShare
Wer Daten wie grosse Filme, Musik, Bilder oder Archive im Internet verfügbar machen will, nutzt meist einen File-Hosting-Dienst wie RapidShare.com. Damit lassen sich Daten im Web speichern und ortsunabhängig über einen Link wieder abrufen. Dass die vermeintlich sichere Linkverschlüsselung kein wirkliches Hindernis für sogenannte RapidShare-Suchmaschinen ist, weiss auch das Schweizer Unternehmen RapidShare.com. Dieses unternimmt jedoch wenig gegen die Löcher im System. So können über andere Seiten wie zum Beispiel RapidshareDATA nach Musikdaten, Filmen und Bildern gesucht und Files kostenlos von fremden Usern abgerufen werden. Die Nutzer solcher RapidShare-Suchmaschinen können damit nicht nur sensible Daten anderer Personen und Unternehmen downloaden, sondern haben auch Zugriff auf ganze Musikalben oder Filme.
RapidShare.com, das Schweizer One-Click-Hoster-Unternehmen verzeichnet nach eigenen Angaben etwa 42 Millionen Zugriffe auf seinen Servern. Privatpersonen und Unternehmen hätten bereits 160 Millionen Daten hochgeladen. Dass diese Files jedoch auch von ungewollten Personen abgerufen werden können, wird wohl kaum einer der RapidShare.com-Kunden wissen. So schreibt RapidShare.com in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass 814 Trilliarden Möglichkeiten ausprobiert werden müssten, um eine bestimmte Datei zu finden. Dies sei so gut wie unmöglich.
Und doch landen die Links zu den Daten im Internet und RapidShare macht nur wenig gegen die Löcher in seinem System. Millionen Songs, Filme, Bilder und Videospiele liegen frei zugänglich auf den Servern des Unternehmens. Firmen und Privatpersonen, welche trotz Sicherheitslücken bis zu 80 Franken im Jahr für einen Premium-Zugang bezahlen, spülen dem One-Click-Hoster monatlich geschätzte 7,5 Millionen Franken in die Kassen.







Die Seite Rapidsharedata ist ja noch besser als der Trick mit Googlesuche… Dieses Sicherheitsloch können sie aber sicher nicht offen lassen.
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